Was wir jetzt für uns tun können.

Mir geht´s gut. Und Euch?

Eine Sache ist aber anders als sonst: ich bin noch dankbarer für alles was ich habe. Für meine Gesundheit, meine wirtschaftliche Sicherheit, meinen Garten, die Gesundheit meiner Freunde und meiner Familie. So langsam richte ich mich im Corona-Gefühl so richtig ein. So sehr, dass ich befürchte, dass die Rück-Umstellung eine Hürde werden wird.

Dabei bemerke ich, vielmehr als im sonstigen Alltag, dass ich aktiv etwas machen muss um meinen Tag zu strukturieren, denn von alleine geschieht ja kaum etwas. Das ist entspannend. Aber alles hat zwei Seiten.

Was kann jeder für sich tun, um der ungewohnten Situation zu begegnen? Im Folgenden ein paar Ideen, die auch Euch vielleicht gut tun.

Gib Dir Sicherheit

  • Angst. Ein bisschen Angst hat jeder von uns momentan. Beherrschen kann uns die Angst aber nur wenn wir sie vergessen zu teilen. Sprich mit anderen über Deine Sorgen und Ängste. Entweder mit Freunden, Bekannten oder offizielle Stellen die für Dich da sind.
    Beispiele: Die Telefonseelsorge (0800/111 0 111) oder das Corona-Sorgentelefon (02302- 910 888 98 oder oder oder)
  • Lass den Tag nicht einfach vorbeigehen. Setze Dir für jeden Tag ein (kleines) Ziel. Das kann ein Spaziergang sein, den Keller aufräumen oder was auch immer. Sei im Rahmen Deiner Möglichkeiten aktiv.
  • Sei routiniert. Im gewohnten Alltag gibt es manchmal mehr Routinen als uns lieb ist. Viele davon brechen nun weg. Schaff Dir neue und gestalte Dir so einen Alltag der Dir gut tut.
  • Bleib in Kontakt. Ja, viele soziale Kontakt brechen gerade ab. Physisch. Deshalb ruf Menschen mal wieder an. Vielleicht ist jetzt der richtige Zeitpunkt vernachlässigte Beziehungen wieder aufzufrischen. Skype, schreib Briefe,…

Sei Dir selbst viel wert

  • Achte auf Dich. Welche Emotion ist gerade dominant? Ärger, Wut, Angst, Freund, Liebe, Scham, Traurigkeit oder Überraschung?
    Welches Adjektiv beschreibt Eure Stimmung jetzt gerade am besten? Eine Liste mit Adjektiven findet ihr zum Beispiel hier: https://www.buchkodex.de/adjektive/)
  • Schmiede Pläne. Der Lockdown wird irgendwann enden. Was machst Du dann gutes für Dich?
  • Lebe jetzt. Finde Dinge, Sachen und Situationen die jetzt gerade gut sind und Dir gut tun.
  • Lass Informationen einfach mal Informationen sein. Mit dem Smartphone in der Hand werden wir dauerhaft mit neuen Informationen beschallt. Ein Übermaß an Informationen kann belasten – vor allem dann, wenn sie immer kleinteiliger werden. Informiere Dich, lass aber nicht zu, dass es zu viel wird. Zweimal am Tag Infos einholen reicht. Früher sind die Menschen auch mit der täglichen Tagesschau ausgekommen.

Habt Ihr noch weitere Punkte/Ideen die diese Listen ergänzen? Dann schreibt sie gerne in die Kommentare.

Euch allen einen schönen Tag

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.